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Alle fünf Jahre wählen die Bürgerinnen und Bürger in Niedersachsen in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl die Mandatsträger für die kommunalen Vertretungen.

Die Niedersächsische Landesregierung hat mit Verordnung vom 26.07.2010 festgelegt, dass die Wahlen für die nachfolgend aufgeführten Vertretungskörperschaften am 11. September 2011 stattfinden:

Rat der Gemeinden/Samtgemeinden/Städte

Kreistag der Landkreise/Regionsversammlung (Hannover)

Stadtbezirksräte von großenStädten (soweit durch Satzung eingerichtet)

Ortsrat von Städten und Gemeinden (soweit durch Satzung eingerichtet)

Im Vergleich zu der Europa-, Bundestags- und Landtagswahl sowie von hauptamtlichen Bürgermeister/-innen und Landräten/-innen - hier hat jeder Wähler eine Stimme bzw. Erst- und Zweitstimme - gilt bei der Kommunalwahl ein äußerst kompliziertes Wahl- und Sitzverteilungssystem.

Das liegt darin begründet,

dass der Wähler insgesamt bis zu 3 Stimmen abgeben kann,

der Wähler seine Stimmen Listen und/oder Bewerbern geben kann mit der Möglichkeit des Kumulierens (= mehr als eine Stimme für eine Liste oder einen Bewerber) und des Panaschierens (= Verteilung der Stimmen auf verschiedene Listen und/oder Bewerber verschiedener Wahlvorschläge),

es keine wie bei Bundestags- und Landtagswahlen vorgeschriebene 5%-Regelung (Sperrklause) gibt.

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